Forschung

Entsprechend der klinischen Versorgung liegen die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Klinik bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs, multiplen Myelomen, Lymphomen, Hodentumoren, Gastrointestinaltumoren und Bronchialtumoren. Die Forschungsaktivitäten richten sich insbesondere auf die Induktion von Apoptose, Antiangiogenese, Verfahren zum Schutz von gesunden Organen bei der Krebsbehandlung, Früherkennungsverfahren von Infektionen bei Tumorpatienten und die Entwicklung neuer, individueller Therapiestrategien durch die Nutzung spezieller mathematischer Algorithmen zur Erfassung biologisch und therapeutisch bedeutsamer Prognosefaktoren.

Forschungsschwerpunkte

Mammakarzinom:
Im Mittelpunkt der Forschungstätigkeit steht die Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten des Mammakarzinoms, sei es in der adjuvanten oder in der metastasierten Therapiesituation. Dies beinhaltet sowohl die medikamentöse Therapie mit der gezielten zytostatischen und hormonellen Therapie, als auch die Supportivtherapie und nicht zuletzt die Verbesserung der Lebensqualität

Immunerkrankungen und Pilzinfektionen:
Forschungsschwerpunkte sind die Diagnostik von invasiven Pilzinfektionen bei immunsupprimierten Patienten , die Diagnostik und Therapie von Infektionen bei Patienten mit hämatologischen / onkologischen Erkrankungen sowie die Behandlung HIV-assoziierter Tumore (Schwerpunkt Non-Hodgkin-Lymphome)

Multiples Myelom und maligne Lymphome:
An unserer Klinik behandeln wir sämtliche maligne Lymphomarten. Wir führen konventionelle Chemoimmuntherapien, Radioimmuntherapien und hochdosierte Chemotherapien mit autologer Stammzelltransplantation durch. Unsere Klinik beteiligt sich an verschiedenen klinischen Studien zur Behandlung maligner Lymphome. Darüber hinaus betreiben wir kliniknahe Grundlagenforschung u.a. zu Signalvorgängen in Lymphomzellen und zum Verständnis der Wirkungsweise neuer gezielter Therapieansätze (targeted therapies) bei malignen Lymphomen.

Gen- und Immuntherapie:
Klinische Kooperationseinheit mit dem BCRT mit dem Ziel der schnelleren Übertragung von Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. Die Klinische Kooperationseinheit arbeitet an der Erforschung neuer Therapiestrategien mit den Schwerpunkten Gen- und Immuntherapie sowie Maligne Lebererkrankungen.

Forschungsdatenbank

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