Stationäre Behandlung

Auf den beiden Normalstationen M119A und M119B in der 19. Ebene im modernisierten Bettenhochhaus der Campus Charité Mitte stehen insgesamt 44 Betten zur Verfügung.

In der Onkologie und Hämatologie ist eine stationäre Behandlung entweder für komplexe diagnostische oder therapeutische Prozeduren notwendig, oder weil die Schwere der Erkrankung oder die Therapie selber eine dauerhafte Überwachung notwendig macht. Manchmal können Patientinnen und Patienten aufgrund ihres Allgemeinzustandes nicht mehr ambulant behandelt werden oder haben einen sehr weiten Anfahrtsweg und können zwischen den einzelnen Therapietagen nicht nach Hause.

Sie befinden sich hier:

Die stationäre Aufnahme

Die geplante stationäre Aufnahme erfolgt tagsüber über die zentrale Aufnahme im Foyer des Bettenhochhauses am Campus Charité Mitte. Gesetzlich versicherte Patienten benötigen einen Einweisungsschein, zum Beispiel vom Hausarzt ausgestellt (Ausnahme: Notfälle). Alle Patienten benötigen einen Lichtbildausweis und ihre Krankenkassen-Chipkarte oder ihre Versicherungsnummer. In der Fachabteilung benötigen sie keine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse.

Ablauf einer geplanten stationären Aufnahme in 3 Schritten:

1. Schritt: Bitte rufen Sie am Morgen der geplanten Aufnahme gegen 9.00 Uhr Patientenmanagerin Frau Japke unter der unten angegebenen Telefonnummer an, um sich Ihren Aufnahmetermin bestätigen zu lassen.

+49 30 450 613449

Bitte haben Sie Verständnis, dass eine geplante Aufnahme manchmal verschoben werden muss, wenn aufgund von Notfällen nicht ausreichend freie Betten zur Verfügung stehen.

Anne Japke

Patientenmanagerin

Japke_155x200.jpg

2. Schritt: Vergewissern Sie sich, dass Sie die für die Aufnahme notwendigen Unterlagen mit sich führen:

  • Krankenhauseinweisung vom behandelnden Arzt
  • Krankenkassen-Chipkarte
  • Personalausweis
  • Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse benötigen Sie NICHT

3. Schritt: Begeben Sie sich zur zentralen Aufnahme im Foyer des Bettenhochhauses und erledigen Sie die Aufnahmeformalitäten. Kommen Sie danach auf die Station M119, wo Sie von den Plegekräften und dem ärztlichen Personal in Empfang genommen werden.

In Absprache können gebrechliche sowie liegendtransportierte Patienten im MDA-Büro direkt auf der Station M119 aufgenommen werden (Öffnungszeiten: Mo - Fr, 7-15 Uhr).

Kristel Kewitz

Administrative Mitarbeiterin

Konterfei_Frau_155x200.jpg
Annett Piehl

Medizinische Dokumentationsassistentin (MDA)

Piehl_155x200.jpg

Häufig gestellte Fragen zum stationären Aufenthalt

Wie ist der Tagesablauf auf den Stationen M119A und B?

07:00 Uhr Ende der Nachtruhe. Die für Sie zuständige Pflegekraft überprüft ihre Vitalzeichen und händigt Ihnen Ihre Medikamente für den Tag aus.
08:00 - 12:00 Uhr Das Frühstück wird durch das Servicepersonal in Ihr Zimmer gebracht. In dieser Zeit erfolgt die Visite. Hier haben auch Angehörige die Möglichkeit mit den Stationsärzten zu sprechen. Infusionen, Therapien sowie notwendige pflegerische Maßnahmen werden durchgeführt.
12:00 - 13:00 Uhr Das Mittagessen wird durch das Servicepersonal serviert. Bei Bedarf erfolgt eine Kontrolle der Vitalzeichen.
14:00 Uhr Die Dienstübergabe der Pflegekräfte vom Frühdienst an den Spätdienst erfolgt am Patientenbett. Dabei haben Sie die Möglichkeit Wünsche zu äußern und/oder Probleme zu schildern, wodurch ein stetiger Informationsaustausch gewährleistet ist.
15:00 - 18:00 Uhr Bitte sprechen Sie mit Ihrer betreuenden Pflegekraft, wenn Sie die Station verlassen möchten und ob noch Therapien oder Verordnungen anstehen. Infusionen und erforderliche Verbandwechsel erfolgen in dieser Zeit.
17:30 - 18:30 Uhr Abendessen und Getränkeverteilung
Ab 19:00 Uhr Vorbereitung auf die Nachtruhe, Informationen zu geplanten Untersuchungen für den nächsten Tag. Abendrundgang mit Vitalzeichenkontrolle und Medikationsverabreichung, bei Bedarf Durchführung pflegerischer Maßnahmen und Hilfestellungen.
22:00 Uhr Dienstübergabe des Pflegepersonals an den Nachtdienst.
Ab 22:30 Uhr Nachtruhe, zweistündiger Rundgang der Pflegekraft durch die Patientenzimmer zur Patientenbeobachtung.

Was muss ich als Besucher auf den Stationen M119A und B beachten?

Wir wissen wie wichtig der Erhalt und die Pflege sozialer Kontakte für unsere Patienten sind. Deshalb gibt es in unserer Klinik keine eingeschränkten Besuchszeiten. Wir bitten Sie jedoch, auch im Hinblick auf Besuchshäufigkeit und Besuchsdauer, Rücksicht auf das gesundheitliche Befinden der Mitpatienten zu nehmen und die Mittags- und Nachtruhe zu beachten. Auf Station sind aus medizinischen Gründen keine Blumen erlaubt.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir Ihnen aus Gründen des Datenschutzes und der Schweigepflicht nicht ohne weiteres telefonische Informationen über Ihre Angehörigen geben können, hier muss zunächst ein Einverständnis eingeholt werden.

Sollten Sie als Angehörige ein Gespräch mit den behandelnden Ärzten suchen, so bitten wir Sie, einen Angehörigen aus der Familie als Ansprechpartner auszuwählen. Nicht immer ist es möglich, ein solches Gespräch sofort zu führen, so dass dann eine Terminvereinbarung notwendig ist. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass diese Gespräche in aller Regel innerhalb der Dienstzeiten stattfinden, in der Regel an den Werktagen zwischen 14 und 16 Uhr. Im Notfall stehen wir Ihnen natürlich auch darüber hinaus zur Verfügung beziehungsweise suchen auch von uns aus das Gespräch.

TIPP!
Manchmal kann man sich durch zu viel Besuch überfordert fühlen. Dann kann es hilfreich sein, wenn Angehörige die Besuche von Freunden und anderen Angehörigen koordinieren.

Ich benötige Unterstützung - an wen soll ich mich wenden?

Unsere Patientenmanagerin Frau Japke kann Sie bei folgenden Angelegenheiten unterstützen:

  • Organisation und Bereitstellung von Hilfsmitteln in Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst
  • Vermittlung zu Sozialdienst und Ernährungsberatung
  • Erstkontakt zu einem ambulanten Pflegedienst
  • Organistation von Transporten (einschließliche Serientransporte)
  • Organisation von ambulanten, vor- und nachstationären Untersuchungen und Behandlungen
  • Förderung der Patientenzufriedenheit, Ausgabe der Patientenfragebögen

Wobei kann mich der Sozialdienst unterstützen?

Unsere ärztliche und pflegerische Arbeit wird durch die Betreuung unserer Patienten durch den Sozialdienst ergänzt. Auf unserer Station arbeitet unsere Patientenmanagerin Frau Japke eng mit unserem Sozialdienst zusammen. Der Sozialdienst informiert und unterstützt Sie in den folgenden Angelegenheiten:

  • Onkologische Erstberatung bei Patienten die erstmals mit der Diagnose Krebs konfrontiert sind
  • Verfassen von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Anträge für Pflegegrad und Schwerbehinderung
  • Organisation von häuslicher Pflege und Hilfsmitteln
  • Vermittlung an eine Anschlußheilbehandlung oder Rehabilitation

Sprechen Sie unsere Patientenmanagering Frau Japke, ihre zuständige Pflegekraft oder die Ärzte während der Visite an, wenn Sie bei den genannten Punkten Unterstützung benötigen.

Wo erhalte ich psychologische Unterstützung?

Von Krebs betroffene Patienten und deren Angehörige sehen sich häufig psychischen Belastungssituationen ausgesetzt. Auf unserer Station besteht daher die Möglichkeit einer unterstützenden psychoonkologischen Behandlung. Im Mittelpunkt steht dabei die individuellen Situation und die hiermit verbundenen Ängste und Sorgen. Die psychoonkologische Behandlung kann bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum erfolgen und gegebenenfalls ambulant fortgesetzt werden. Auch Angehörige von Krebs-Patienten können ambulant psychoonkologisch beraten und unterstützt werden. Ziel einer psychoonkologischen Behandlung ist in allen Fällen die Lebensqualität zu verbessern und darüber auch positiv die Tumorbehandlung zu beeinflussen.

Wenn Sie Patient auf einer unserer Stationen sind, bitten wir Sie unserer Patientenmanagerin Frau Japke, Ihrer zuständigen Pflegekraft oder den Ärzten auf der Visite Ihren Wunsch nach einer psychoonkologischen Behandlung mitzuteilen.

Angehörige von Patienten auf unserer Station können sich auf den Webseiten des "Charité Comprehensive Cancer Center" über das ambulante psychoonkologischen Angebot informieren.

Welche persönlichen Dinge benötige ich während des stationären Aufenthalts?

  • Patientenmappe mit vorbefunden anderer Kliniken und Ärzte
  • Bademantel, Hausschuhe, Nachtwäsche
  • Toilettenartikel und Handtücher
  • Ausdrücklich bitten wir darum NUR die nötigsten Wertsachen mit sich zu führen

Was muss ich bei meiner Entlassung alles beachten?

Es ist soweit, Ihr Arzt hat mit Ihnen den Tag Ihrer Entlassung abgestimmt. Ihr Entlassungsbrief enthält alle wichtigen Informationen über den Verlauf der Krankenhausbehandlung und ist für Ihren Hausarzt bestimmt. Medikamente können Ihnen für den Tag Ihrer Entlassung zur Verfügung gestellt werden. Bei einer Entlassung am Wochenende haben Sie einen Anspruch darauf, Ihre Medikamente über das Wochenende zu erhalten. Sie bekommen einnen Patientenfragebogen von der Patientenmanagerin. Bitte melden Sie sich bei Ihrer zuständigen Pflegekraft ab, bevor Sie die Station verlassen. Falls Sie den Heimweg nicht ohne Hilfe antreten können, stellt Ihnen unsere Patientenmanagerin einen Krankentransportschein aus und bestellt einen Transport für Sie.

Unsere Checkliste für die Entlassung soll Ihnen als Gedächtnisstütze dienen:

  • Entlassungsbrief
  • Transportschein (Bei Bedarf)
  • Medikamente für den Entlassungstag
  • Telefonkarte
  • Wertsachen
  • Röntgenbilder auf CD (MRT- und CT-Aufnahmen)
  • Abmeldung beim Pflegepersonal
  • Patientenfragebogen