Das Bild zeigt eine Ärztin am Schreibtisch, die einem Patienten ein Röntgenbild erklärt.

Benigne Hämatologie

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Hämatologie - Behandlung gutartiger Erkrankungen des Blutes

Unsere Experten für Hämatologie sind zuständig für die Behandlung sämtlicher gutartiger Erkrankungen des Blutes. Hierzu zählt unter anderem die Behandlung unterschiedlicher Anämie-Formen oder Störungen der Blutgerinnung. Für die Differentialdiagnostik im Bereich der gutartigen Hämatologie steht uns unser hämatologisches Labor zur Verfügung. Manche Veränderungen des Blutbildes sind Folge anderer internistischer Erkrankungen. Daher arbeiten wir bei der Diagnostik und Therapie eng mit den Kollegen anderer Fachbereiche der inneren Medizin zusammen. Manchmal erscheint der Ausdruck "gutartig" unzureichend. Denn manche gutartigen hämatologischen Erkrankungen können nur durch Stammzelltransplantation behandelt werden. Erfahren Sie durch klicken auf die einzelnen Bereiche mehr über unser Leistungsspektrum im Bereich der gutartigen Hämatologie!

Erworbene gutartige Bluterkrankungen, z.B. Eisenmangelanämie oder aplastische Anämie

Die Anämie oder auch Blutarmut ist ein weit verbreitetes Phänomen. Häufig äußert sie sich über Symptome wie Blässe, Müdigkeit oder fehlende Belastbarkeit. In vielen Fällen kann die Anämie auf eine einseitige Ernährung zurückgeführt werden. Manchmal sind aber auch unbemerkter Blutverlust, Darmerkrankungen oder Infektionen die Ursache. Bei der aplastischen Anämie kann in der Mehrzahl der Fälle überhaput keine Ursache gefunden werden. Die meisten Anämieformen sind nach einer gründlichen Diagnostik mit einfachen Behandlungen behebbar. Bei der aplastischen Anämie muss aber in Einzelfällen eine allogene Stammzelltransplantation durchgeführt werden, um eine Heilung zu erzielen.

Bei manchen gutartigen Bluterkrankungen sind gar nicht die roten Blutkörperchen betroffen: bei der Immunthromozytopenie oder Heparin-induzierten Thrombozytopenie kommt es zu einer Verminderung der Blutplättchen. Manche gutartige Erkrankungen des Blutes äußern sich auch über eine Vermehrung oder Verminderung der Leukozyten, also weißen Blutzellen. Manchmal sind dabei nur bestimmte Unterformen betroffen. Hierdurch können aber Immundefekte enstehen, wodurch Infektionserkrankungen begünstigt werden.

Sollte bei Ihnen eine gutartige Erkrankung des Blutes, wie zum Beispiel eine Anämie, vorliegen oder eine Zweitmeinung gewünscht sein, können Sie sich an unsere onkologische Portalambulanz wenden, wo wir Sie gerne beraten.

Angeborene gutartige Bluterkrankungen, z.B. Sichelzellanämie oder Thalassämie

Zu den angeborenen Anämieformen gehören zum Beispiel die Sichelzellanämie, die Kugelzellanämie und die Thalassämie. Diese Erkrankungen werden häufig schon im Kindes- und Jugendalter diagnostiziert. Werden die Patienten erwachsen, können im Lauf der Zeit Funktionsschäden innerer Organen wie z.B. der Milz entstehen. Um in diesen Fällen jedem Patienten optimal zu beraten ist eine begleitende hämatologische Betreuung unerlässlich. Wenn Sie an einer angeborenen Bluterkrankung leiden oder sich eine Zweitmeinung einholen möchten, dann wenden Sie sich an unsere onkologische Portalambulanz, wo wir Sie gerne beraten.

Hämostaseologie - Gerinnungsstörungen

Unsere Experten für Hämostaseologie kümmern sich um Störungen der Blutgerinnung. Man unterteilt Sie in zwei Hauptgruppen: Bei der Thrombophilie, also einer gesteigerten Aktivität des Gerinnungssystems, kommt es zu einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Embolien. Faktoren, die eine Thrombophilie begünstigen, sind zum Beispiel die Faktor-V-Leiden-Mutation, Immobilisation (z.B. durch Schwangerschaft) oder das Antiphospholipidsyndrom. Die zweite Hauptgruppe umfasst die hämorrhagischen Diathesen, die mit einer vermehrten Blutungsneigung einhergehen. Die Ursache kann, wie bei der Hämophilie A und B oder dem von-Willebrand Syndrom, angeboren sein. Aber auch Autoimmunerkrankungen wie die Hemmkörper-Hämophilie oder Immunthrombozytopenie können mit einer vermehrten Blutungsneigung einhergehen. Wenn bei Ihnen eine Störung der Blutgerinnung vorliegt oder Sie eine Zweitmeinung wünschen, dann wenden Sie sich an unsere onkologische Portalambulanz, wo wir Sie gerne beraten.