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Onkologie - solide Tumore

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Onkologie - Behandlung solider Tumore

Wir behandeln sämtliche Krebserkrankungen, die von inneren Organen ausgehen. Dabei setzen wir auf enge Kooperation mit den Kollegen anderer Fachabteilungen. In interdisziplinären Tumorkonferenzen werden individuelle Behandlungskonzepte entwickelt. Die innovative Immuntherapie nimmt hierbei einen hohen Stellenwert ein. Neben der Leitlinien-gerechten Therapie bieten wir in bestimmten Fällen Behandlungen innerhalb klinischer Studien an. Unsere onkologische Portalambulanz deckt den ambulanten Sektor ab. Klicken Sie im Folgenden auf die einzelnen Erkrankungen der Onkologie, um mehr zu erfahren!

Keimzelltumore

Zu den Keimzelltumoren, die in unserer onkologischen Klinik behandelt werden, gehört in erster Linie das Hodenkarzinom mit seinen Unterformen Seminom und Nichtseminom. Die Therapie richtet sich nach dem individuellen Ausbreitungsmuster und wird in enger Absprache mit unseren Kollegen der Urologie, Chirurgie und Strahlentherapie durchgeführt. In Abhängigkeit des Stadiums kommen Chemotherapie, chirurgische Tumorresektion und Bestrahlung befallener Areale zum Einsatz. Die Heilungschancen liegen durch dieses kombinierte Vorgehen heutzutage bei über 90%. Bei Rückfällen oder besonders ungünstiger Prognose kommt unter anderem die sogenannte Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation zum Einsatz. Patienten erhalten unter dem Abschnitt Therapieverfahren hierzu weitere Informationen!

Unsere Ansprechpartner für Keimzelltumore sind:

Stationärer Bereich: Prof. Dr. med. Philipp le Coutre, Dr. med. Sebastian Schröder

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim

Kopf-Hals-Tumore

Zu den Kopf-Hals-Tumoren gehören das Mundhöhlenkarzinom, Pharynxkarzinom und Larynxkarzinom sowie Tumoren der Nase und Nasennebenhöhlen und des Ohres. Die Behandlung dieser Tumore erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Strahlentherapie. Bei der Erstellung eines Therapieplans müssen die individuellen Heilungschancen und der Erhalt der Stimme, des Luftwegs und des Schluckens abgewogen werden. Die konstante Weiterentwicklung der Operations- und Bestrahlungstechniken unter Einbeziehung von Immun- und Chemotherapie trägt zur Verbesserung des Überlebens bei Patienten mit diesen Tumoren bei.

Unsere Ansprechpartner für Kopf-Hals-Tumore sind:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Dr. med. Mani Nassir

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim, Dr. med. Dr. rer. nat. Christian Neumann

Krebserkrankungen mit unbekanntem Primärtumor (CUP-Syndrom)

Das CUP-Syndrom steht für "Cancer of Unknown Primary" oder zu deutsch "Krebserkankung mit unbekanntem Primärtumor". Hiermit sind Tumore gemeint, bei denen trotz modernster Diagnostik nicht festgestellt werden kann, in welchem Organ der Krebs begonnen hat. Damit eine Krebstherapie optimal auf jeden einzelnen Patienten zugeschnitten werden kann, ist die Kenntnis über das Ursprungsorgan aber eigentlich essentiell. In der modernen Onkologie kann man aus Tumorzellen, die über eine Biospie entnommen werden, Informationen darüber erfahren, woher der Krebs stammen könnte. Hierbei kommen neueste Methoden, wie Immunhistochemie und Molekulargenetik (z.B. "Next-Generation Sequencing") zum Einsatz. Abhängig von solchen Befunden wird dann ein individueller Behandlungsplan aufgestellt, der vor allem Chemotherapie und Immuntherapie enthalten kann. In manchen Fällen werden auch zusätzliche Verfahren wie Strahlentherapie oder Operation eingesetzt, die wir in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer Fachdisziplinen planen.

Unsere Ansprechpartner für CUP-Syndrom sind:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Martin Gresse

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim

Lungenkarzinom

Lungenkrebs unterteilt man in zwei Hauptformen: Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (= NSCLC) und kleinzelliges Lungenkarzinom (= SCLC). Die nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome kann man weiter in Adeno- und Plattenepithelkarzinome unterteilen. Die moderne Therapie des Lungenkrebs richtet sich mittlerweile auch nach der Genetik des Tumors. So wird eine personalisierte Medizin möglich gemacht, wobei wir auf neuste Verfahren der Immuntherapie setzen. In der Tumorkonferenz werden individuelle Behandlungspläne erstellt. Dabei setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Pneumologie, Chirurgie und Strahlentherapie. Hierdurch können wir eine zeitgerechte Diagnostik und Therapie gewährleisteten, um für unsere Patienten ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erreichen.  

Unsere Ansprechpartner für Lungenkarzinome sind:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Dr. med. Christian Oberender

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim, Dr. med. Jan Kübke

Mammarkarzinom und gynäkologische Tumore

Das Mammakarzinom oder Brustkrebs ist der häufigste Krebs bei Frauen. Gynäkologische Tumore gehen von den weiblichen Geschlechtsorganen aus. Zu Ihnen gehören das Ovarialkarzinom, das Endometriumkarzinom, das Zervixkarzinom sowie das Vaginal- und Vulvakarzinom. Bei der Behandlung dieser Krebsformen setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Gynäkologie, Chirurgie und Strahlentherapie, um unseren Patientinnen eine bestmögliche, individuelle Therapie anbieten zu können. Dabei kommen, je nach Situation, Chemotherapie, Hormontherapie und Immuntherapie zum Einsatz. Auch für männliche Patienten mit Brustkrebs bieten wir unsere Expertise an.

Unsere Ansprechpartner für Brustkrebs sind:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Dr. med. Christian Oberender

Ambulanter Bereich: Dr. med. Dagmar Kühnhardt, Dr. med. Jan-Piet Habbel

Pankreaskarzinom

Unsere Experten für das Pankreaskarzinom und hepatobiliäre Karzinome verfügen über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet und arbeiten eng mit den Kollegen der Gastroenterologie, Strahlentherapie und Chirurgie zusammen, um auch in schwierigen Situationen Hilfe anbieten zu können. Das Pankreaskarzinom wird leider häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, weil es zunächst keine spezifischen Beschwerden verursacht. Eine Heilung ist dann meist nicht mehr möglich. Die Behandlung ist palliativ, dient also die verbleibende Lebenszeit zu verlängern. Wichtig ist dabei ein optimales Management möglicher Symptome und die Mitbetreuung durch Psychoonkologen und Sozialarbeiter.

Unsere Ansprechpartner für das Pankreaskarzinom sind:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Dr. med. M. Nassir

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim, Dr. med. Ulrich Richter

Tumore der Niere, Prostata und ableitenden Harnwege

Zu dieser Gruppe von Krebserkrankungen gehören das Nierenzellkarzinom und Prostatkarzinom. Tumore des Urothels können im Nierenbecken, dem Harnleiter, der Harnblase und Harnröhre auftreten. Urothelkarzinome kommen bei Männern und Frauen vor. Männer sind aber doppelt so häufig betroffen. Bei lokalsierten Tumoren arbeiten wir eng mit den Kollegen der Urologie und Strahlentherapie zusammen, um individuelle Behandlungspläne aufzustellen. Im fortgeschrittenen Stadium setzen wir Chemotherapie und moderne Immuntherapie ein. Im Falle des Prostatakarzinoms kommt auch, abhängig von der Situation, eine Hormontherapie in Frage.

Unsere Ansprechpartner für Tumoren der Niere, Prostata und ableitenden Harnwege:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Elisabeth Vinis

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim, Dr. med. Dagmar Kühnhardt, Dr. med. Ulrich Richter

Tumore der Speiseröhre und des Magendarmtraktes

Zu den Tumoren der Speiseröhre gehören das Ösophaguskarzinom und Adenokarzinome des ösophagogastralen Übergangs oder auch AEG-Tumore genannt. Tumore des Magendarmtraks können vom Magen, der Leber, den Gallenwegen, von Dünn- oder Dickdarm und vom Anus ausgehen. Für eine optimale Behandlung dieser Tumore arbeiten wir eng mit den Kollegen der Gastroenterologie, Chrirurgie, Radiologie und Strahlentherapie zusammen. Im Rahmen der Tumorkonferenz stellen wir einen individuellen Behandlungsplan auf. Neben Chemotherapie, Immuntherapie, Operation und Strahlentherapie wenden wir in Einzelfällen auch sogenannte lokal-ablative Verfahren zur Behandlung von Metastasen an. Unser Ziel ist dabei immer für jeden einzelnen Patienten ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen. Nach der Erstellung des Behandlungsplans entscheiden wir gemeinsam mit unseren Patienten, ob die Behandlung stationär oder in unserer onkologischen Portalambulanz stattfinden soll.

Unsere Ansprechpartner für Tumore der Speiseröhre und des Magendarmtraks sind:

Stationärer Bereich: Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Pelzer, Jana Katrin Schröer

Ambulanter Bereich: Dr. med. Theo Kim